Gesundheitsvorsorge

Die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut: Ohne geht es nicht, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität leiden. Damit der "Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen" (so lautet die Definition durch die Weltgesundheitsorganisation WHO in Bezug auf Health Care) möglichst gut erreicht und auch bewahrt wird, macht es Sinn, sich näher mit entsprechenden förderlichen Maßnahmen zu befassen. Jeder hat täglich Einfluss darauf, seiner Gesundheit Gutes zu tun oder aber ihr zu schaden. Hier sind insbesondere Faktoren wie Stress, Bewegungsmangel, Fehl- und Mangelernährung zu nennen. Kann man diese negativen Faktoren weitestgehend einschränken, so ist auf dem Weg zur Gesundheit schon viel gewonnen. Da Gesund-Sein mehr umfasst als nur die Beschwerdefreiheit von (Zivilisations-) Krankheiten, ist ein unterstützendes Programm sinnvoll, um eine optimale Work-Life-Balance erreichen zu können. Das steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebenserwartung. Letztendlich profitiert auch die Gesamtwirtschaft, kann doch der Einzelne durch seine Arbeitskraft in erhöhtem Umfang zum Bruttosozialprodukt beitragen. Zur Gesundheitsprävention (Health Care) können Sie auf eine ausgewogene und hochwertige Ernährung achten. Hier sind auch Ernährungsberatungen von Fachleuten sinnvoll. Unten finden Sie die wichtigsten Regeln. Wenn Sie speziellen Bedarf wegen einer vorliegenden Krankheit haben, empfiehlt sich im Rahmen eines Diätplanes eine besondere Berücksichtigung dieser Faktoren und die individuelle Beratung. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, kann auch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln angezeigt sein. Dies gilt auch für die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib. Hier hat die werdende Mutter besondere Verantwortung. Neben der Ernährung ist die Bewegung ein zweiter wichtiger Punkt, um die Gesundheit zu bewahren. Je nachdem in welchem Alter Sie sind, oder welche Vorgeschichten (z.B. ein Bandscheibenvorfall) gegeben sind, empfehlen sich besondere Übungen bzw. sind manche Sportarten nur bedingt geeignet. Auf den Themenseiten finden Sie dann Hinweise zur Bedeutung des Cholesterins für den Menschen.

 
 

Gerüche und Düfte

Parfüms sind unverzichtbare Helfer und Wegbereiter zum persönlichen Wohlempfinden. Ein Duft weckt sofort Erinnerungen und Assoziationen, denn unser Geruchssinn ist einzigartig: Im Gegensatz zu den anderen Sinnesorganen leitet die Nase ihre Reize direkt ins Gehirn, ohne den Umweg über weitere Nervenzellen. Der Geruchssinn ist auch der älteste unserer Sinne, und was er an das Gehirn weiterleitet, wird unbewusst und unwillkürlich mit bereits gemachten Erinnerungen, Erlebnissen oder zuvor wahrgenommenen und als angenehm empfundenen Gerüchen assoziiert. Gerüche lösen Erlebniswünsche aus und befriedigen sie im Idealfall auch.
„Der Geruchssinn ist der Sinn der Erinnerung und des Verlangens“ sagte Jacques Rousseau – und unterstreicht damit, wie subtil, aber dennoch unglaublich wirkungsvoll Düfte unser Leben beeinflussen.

Den richtigen Duft zur richtigen Zeit – woraus es ankommt

Durch die Wahl des richtigen Dufts können wir also auch unser Wohlbefinden entsprechend beeinflussen. Ein frischer Duft wirkt eher anregend, ein süßlicher umschmeichelt und beschwingt uns, ein schwerer wirkt mitunter entspannend – so vielfältig wie die verwendeten Essenzen sind auch die Wirkungen auf unser Wohlbefinden. Mit Parfüm von namhaften Herstellern kann so schlechter Laune oder Antriebslosigkeit aktiv entgegen gewirkt werden. Aber auch einen verführerischen sinnlichen Hauch für einen vielversprechenden Abend kann man sich so auf die Haut zaubern.

Parfüms – die richtige Auswahl macht’s

Unter der großen Auswahl an Parfüm von namhaften Herstellern findet jeder garantiert einen oder mehrere Düfte, die einem gefallen und gut tun. Im Gegensatz zur früheren Annahme, dass sich eine Frau auf einen Duft beschränken und diesen zu ihrem Markenzeichen machen sollte, gilt heute eher die Prämisse, sich ruhig mehrere Parfüms zu gönnen und diese je nach Stimmung, Anlass oder Garderobe zu variieren. Sogar saisonal können Unterschiede gemacht werden: Ein etwas schwerer oder würziger Duft – auch die Herren der Schöpfung sind ja bekanntermaßen den wohlriechenden Essenzen zugetan – mag eher für die kühleren Jahreszeiten geeignet sein, während leichte Sommerdüfte gebräunte Haut mit frischen Anmutungen und leichten Duftnoten unterstützen. Man(n) sollte sich ganz bewusst seinen jeweiligen „Tagesduft“ aus der Palette im Badezimmer auswählen und diesen passend zur Tages- oder auch Abendgestaltung tragen.

Viele der Sommerdüfte sind auch für die empfindlichere Haut geeignet, die eventuell irritiert auf Parfüms reagiert, da sie oft keinen Alkohol enthalten und daher nicht nur bei UV-Einstrahlung keine Pigmentflecken verursachen, sondern auch sehr hautschonend sind.

Eine Alternative ist, den Lieblingsduft auf einen Schal oder ein Tuch aufzutragen, denn auch an Textilien haften die Duftmoleküle besonders lange. Auf diese Weise umgibt einen immer wieder ein dezenter Parfümhauch und sorgt so für ein gesteigertes persönliches Wohlempfinden.

Mit dem richtigen Parfüm Sympathien gewinnen

Die mit einem guten Duft erzielte Außenwirkung tut ihr Übriges: Ein Parfüm von namhaften Herstellern gibt einem das sichere Gefühl, gut zu riechen und lässt einen selbstbewusster agieren. Nach der Prämisse „weniger ist mehr“ sollten die Duftakzente sparsam gesetzt werden, damit sich die positive Wirkung nicht ins Gegenteil umkehrt. Auch gut zu wissen: Im Durchschnitt lässt die Wirkung eines Parfüms nach etwa vier Stunden nach, man kann dann entweder den bereits zuvor genutzten Duft nachlegen – oder sich auch ganz nach Gusto für einen anderen entscheiden und damit ganz bewusst neue Akzente setzen!

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Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel: Gesund oder schädlich?

nahrungsergaenzung

Vitamin A und E für die Haut, Vitamin D für gesunde Knochen von Kindheit an, Vitamin C und Zink gegen Erkältung, Eisen und Kalzium für Frauen, Selen und Kalium für Männer, Sportler brauchen Magnesium, und Aminosäuren helfen beim Muskelaufbau. Lachsölpräparate mit Omega-3-Fettsäuren stärken das Gehirn, Folsäure soll bei Kinderwunsch und während der Schwangerschaft eingenommen werden. Die Werbung ist voller Versprechen, welches Präparat gegen welches Wehwehchen hilft, und am Besten nimmt man eine ganze Menge davon prophylaktisch ein. Denn auch das suggeriert die Werbung: Wer heutzutage nicht gesund, schön und jung aussieht (und ist), der hat ohnehin schon verloren.

Der Nutzen ist nur unzureichend nachgewiesen

Die Studien zum Thema sind durchaus als widersprüchlich zu bezeichnen. Je nachdem, wer die Studie mit wie vielen Menschen durchgeführt hat, wo sie durchgeführt wurde und wer sie finanziert hat, waren die Ergebnisse ganz verschieden. Mal konnte man einen Zusammenhang zwischen Vitaminpräparaten und einer niedrigeren Rate an Krebserkrankungen feststellen, mal war das Gegenteil der Fall. Selbst in kleinem Rahmen, zur Erkältungsprophylaxe beispielsweise, ist der Nutzen von Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln nicht eindeutig nachgewiesen. Vitamine sollen in erster Linie vor Mangelerscheinungen schützen – und das tun sie, wenn sie in der empfohlenen Dosis regelmäßig und langfristig in der Nahrung vorhanden sind. Natürlichen Vitaminvorkommen ist immer der Vorzug zu geben, denn die künstlich hergestellten Vitamine werden vom Körper oft nicht optimal aufgenommen, ein Teil wird ausgeschieden oder eingelagert. Und die Kombination scheint auch eine Rolle zu spielen: Manche Vitamine und Spurenelemente blockieren sich gegenseitig, ist das eine in hoher Dosis im Verdauungstrakt vorhanden, kann das andere nicht aufgenommen werden. Manche benötigen sich gegenseitig bei der Aufnahme.

Vitamin C bei Erkältungen?

Anders sieht es aus, wenn hochdosierte Vitaminpräparate krankheitsvorbeugend eingenommen werden sollen. Vitamin C und Zink beispielsweise werden häufig im Winter empfohlen, sie sollen das Immunsystem stärken und so vor Erkältungskrankheiten schützen. Es funktioniert nicht. Nachgewiesen werden konnte, dass die Menschen, die das ganze Jahr über auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, immer frisches Obst und Gemüse essen (Vitamin C ist hitzeempfindlich und zersetzt sich leicht), besser geschützt waren als die Menschen, die das nicht taten, sich aber vorbereitend auf den Winter Vitaminpräparate gönnten. Der langfristige Nutzen von Vitaminen ist also durchaus nachgewiesen. Die benötigten Mengen der Vitamine sind aber so gering, dass sie wirklich über eine ausgewogene Ernährung schon abgedeckt sind. Was darüber hinaus geht, ist nicht nötig.

Vitamin A und E für Haut und Haar, Vitamin D für gesunde Knochen

Vitaminpräparate sind umstritten.Ähnlich sieht es bei anderen Vitaminen aus. Natürlich hört es sich gut an, wenn die Hautcreme Vitamine enthält, und natürlich können die auch über die Haut aufgenommen werden. Aber ob das tatsächlich vor Hautalterung schützt oder gar gegen Vitaminmangel hilft, darf bezweifelt werden. Und wenn Kinderärzte warnen, dass Babys und Kleinkinder zumindest im sonnenarmen deutschen Winter Vitamin D Präparate nehmen müssen, ist das auch nicht komplett nachgewiesen. Vitamin D ist ein Sonderfall, denn der Körper kann das Vitamin mithilfe natürlichen Sonnenlichts selbst bilden, wenn auch nur in kleinen Mengen. Vitamin D ist nur in wenigen Nahrungsmitteln vorhanden, und da auch nur in geringen Dosen. Wer also regelmäßig im Freien unterwegs ist, Sonnenlicht an Hände, Arme, Gesicht und Beine lässt (bei entsprechender Witterung nur Gesicht und Hände), der ist ohnehin ausreichend mit Vitamin D versorgt.

Vitamin D wird vom Körper zusammen mit Kalzium in Knochen und Zähnen eingelagert. Es wird dort verbaut, und bei Bedarf kann der Körper darauf zurück greifen. Das ist oft im hohen Alter der Fall, wenn Menschen nicht mehr so agil sind, im Rollstuhl sitzen oder bettlägerig sind. Wer in jungen Jahren viel Vitamin D in den Knochen eingelagert hat, kann jetzt von diesem Vorrat zehren: Der Körper löst die benötigten Nährstoffe aus den Knochen heraus. Das macht die Knochen porös und brüchig, ist also gar nicht wünschenswert. Eine Änderung der Lebensweise beeinträchtigter Menschen mit vielen Spaziergängen im Freien, Sonnenbädern auf der Terrasse und dergleichen würde da helfen – Vitamin D Präparate können es nur teilweise, und über die Nahrung nehmen ältere Menschen schlicht nicht genug Vitamine zu sich. Denn ältere Menschen essen oft nur noch wenig, haben keinen Appetit.

Hochdosierte Vitaminpräparate in der Krebsbehandlung

Das Thema ist etwas schwierig, denn Krebspatienten sind oft genug in einer lebensbedrohlichen Situation. Anders als eine Erkältung verschwindet die aggressive Krankheit eben nicht von alleine, sondern führt trotz Behandlung unter Umständen zum Tod. Da hochdosierte Vitaminpräparate auf manche Arten von körpereigenen Zellen sehr aggressiv wirken, war die Hoffnung groß, dass Vitaminpräparate sich als wirksam gegen Krebserkrankungen erweisen könnten. Und tatsächlich gibt es Studien, die eine Wirksamkeit von Vitamin C und Vitamin D nahe legen. Gerade in den USA wird die Vitamintherapie sehr stark verfochten, und auch in Europa werden hochdosierte Vitamine unterstützend eingesetzt. Allerdings ist die Wirksamkeit bislang nicht eindeutig nachgewiesen. Denn in den letzten Jahren wurden vermehrt Studien durchgeführt, die langjährige Vitamingaben und prophylaktische Einnahmen gleichermaßen beinhalteten, und diese Studien sind nicht eindeutig. In manchen Fällen schien es, als würden hochdosierte Vitaminpräparate, die über viele Jahre eingenommen werden, einige Arten von Krebserkrankungen sogar begünstigen, und zum Schutz der Studienteilnehmer mussten die Versuche abgebrochen werden.

Vitaminpräparate im Alltag

Vitaminpräparate und Nahrungsergänzungsmittel sind dennoch nicht sinnlos. Wenn eine Mangelerscheinung besteht, die durch die normale Ernährung nicht behoben werden kann, ist die Einnahme von zusätzlichen Nährstoffen durchaus sinnvoll. Das sollte allerdings immer mit ärztlicher Rücksprache erfolgen, denn auch Nahrungsergänzungsmittel können Nebenwirkungen haben. Insgesamt gesehen sind ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensführung besser geeignet, um Krankheiten und Mangelerscheinungen vorzubeugen, als Nahrungsergänzungsmittel.

Gestörte seelische Gesundheit – Die Gefahr des 21. Jahrhunderts

Es existieren unterschiedlie Wege zur seelischen Gesundheit.

Schon Juvenal wusste um die Bedeutung der seelischen, psychischen und körperlichen Gesundheit: Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano. (Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.) Psyche, Seele und Körper stehen in einem engen Zusammenhang. Das eine wirkte auf das andere. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit Herausforderungen verschiedener Art konfrontiert. Wie er diese bewältigt, hängt nicht zuletzt von seiner seelischen Gesundheit ab. Nicht nur der Körper muss versorgt und gesund erhalten werden, auch Psyche und Seele bedürfen der Pflege.

Körper, Geist und Seele

Alles hängt mit allem zusammen. Körperliche Gesundheit allein ist nicht denkbar. Das hat mittlerweile auch die Schulmedizin erkannt. Psychosomatik ist ein sich stetig entwickelnder Wissenschaftszweig, der eng mit Psychologie, Neurologie und Allgemeinmedizin verbunden ist.

Seelische Gesundheit bildet eine wesentliche Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Die Aufmerksamkeit, die man der körperlichen Entwicklung des Heranwachsenden schenkt, sollte man auch auf sein seelisches Wachstum richten. Das Leib-Seele-Problem, seit der Antike zentraler Topos der Philosophie, findet bis heute im realen Bewusstsein zu wenig Beachtung. Psychische Erkrankungen werden immer noch bagatellisiert. Dabei ist es offensichtlich, dass Störungen der seelischen Gesundheit zu einer deutlichen Minderung der individuellen Lebensqualität führen können. Häufig wird die psychische Disharmonie erst wirklich wahr- und ernstgenommen, wenn sie sich auch körperlich äußert.

Die Nichtachtung der Psyche geht so weit, dass selbst der Betroffene eine Schädigung seiner seelischen Vitalität herunterspielt. Während bei körperlichen Gebrechen rechtzeitig ein Spezialist konsultiert wird, werden seelische Probleme kaum beachtet. Das hier ebenso gravierende Schäden entstehen können, ist kaum jemandem bewusst. Während man sich um seinen Körper prophylaktisch bemüht, mangelt es an Sorge um die Seele.

Das Lateinische unterscheidet zwischen Animus und Anima. Der Begriff Animus umfasst die menschliche Seele, das Empfinden, Denken, Begehren sowie das geistige Erleben. Anima ist die physisch-seelische Lebenskraft, der Atem als Lebensprinzip. Beide sind miteinander verbunden. Ein vitaler Mensch verfügt ganzheitlich über eine gesunde Seele, einen gesunden Geist und einen gesunden Körper. Diese Trias sollte immer im Zusammenhang gesehen werden.

Die Krise der modernen Welt

Unsere Welt ist von permanenter, sich immer mehr beschleunigender Veränderung bestimmt. Wachstumsstreben und Fortschrittsglaube zerstören Natur und Umwelt. Der Einzelne ist zur Anpassung gezwungen. Er muss sich integrieren, hat hip, schnell und immer verfügbar zu sein. Das Privatleben als Rückzugsraum schwindet. Es ist durchkommerzialisiert und durch einen vermeintlich individuellen Aktionismus geprägt. Medien ersetzen zunehmend Kommunikation. Ersatzhandlungen verdrängen natürliches Erleben. Echte eigene Entscheidungen in Beruf und Privatbereich sind kaum noch möglich bzw. mit deutlichen Risiken verbunden. Ein Tag ohne Internet wird als persönliches Desaster empfunden. Der Verlust des Smartphones ist der private Super-GAU.

Doch so wie die Brüche des globalen Wirtschaftssystems immer deutlicher werden, werden es auch die pathogenen Faktoren. Die Krise der Gesellschaft spiegelt sich in den Krisen des Einzelnen.

Die psychischen Reaktionen sind vielfältig: Ängste, Sorgen nehmen zu, führen zu Depressionen, Schlaf- und Essstörungen, erzeugen Aggressionen. Stress geht mit chronischen Verspannungen, Kopfschmerzen etc. einher. Einsamkeit nimmt zu. Es mangelt an Kraft, die eindeutig ungesunden Zirkel zu durchbrechen und wirklich eigene Lebenskonzepte umzusetzen. Der Weg zur eigenen Gesundheit würde ein buchstäbliches Abschalten und damit den Verlust der vermeintlichen Gemeinschaft bedeuten. Das macht Angst.

Wege aus der Krise

Wer spürt, dass er sich über einen längeren Zeitraum nicht wohl fühlt, hat die Kraft und den Willen, etwas zu verändern. Lethargie und Anpassung sind kein Ausweg. Krankheit als seelisch-psychische Reaktion ist ein Zeichen, über die Ursachen nachzudenken und seine Lebensweise umzustellen. Krankheit ist immer auch eine Chance.

Der erste Schritt aus der bedrängenden Situation ist die Annahme dieser Situation, die Annahme der Erkenntnis, dass etwas nicht stimmt. Verdrängung ist keine Option. Der zweite Schritt ist die Suche nach einem Ausweg, die Suche nach Hilfe.
Es gibt verschiedene seriöse Therapiemöglichkeiten. Der Therapieansatz sollte einem selbst und der Problematik entsprechen. Manchmal müssen die Ursachen der seelischen Erkrankung erst abgeklärt werden. Dies kann mit Hilfe eines Psychologen erfolgen.
Ob Tiefenpsychologie oder Verhaltenstherapie angebracht sind, richtet sich auch nach den eigenen Einstellungen und Erwartungen. Von Selbstmedikationen sollte man absehen. Eine Behandlung der Symptome bringt auf Dauer keine Verbesserung der gesamten Situation, sondern kann sogar zu weiteren Abhängigkeiten führen. Ein ganzheitlicher Ansatz sollte immer Priorität haben.

Eine Alternative kann die Arbeit mit einem professionell ausgebildeten Clearing- und Reinkarnationstherapeuten sein. Die Ursachen abklären, an Veränderungen und Alternativen arbeiten, kann zu einer dauerhaften, seelischen Gesundheit führen.

Störungen der seelischen Gesundheit bedürfen der Behandlung. Der Pflege der Seele sollte man die gleiche Aufmerksamkeit widmen, wie der körperlichen Fitness. Das Leben selbst stellt eine fortwährende Herausforderung dar, der man sich stellen muss. Die äußere Welt, in ihrer rasanten Entwicklung, konfrontiert einen mit Aufgaben, denen man sich nicht entziehen kann. Psychische Vitalität ist eine Voraussetzung, um die Probleme des privaten sowie des beruflichen Lebens zu bewältigen. Bei Fragen der seelischen Gesundheit sollte man sich gegebenenfalls auch kompetente Hilfe suchen.

Gesund abnehmen mit Sport und Bewegung statt Diäten

Mit der richtigen und ausgewogenen Ernährung läßt sich dem Jo-Jo-Effekt vorbeugen - Foto: © Aaron Amat - Fotolia.com

In Deutschland sind etwa 51% der Menschen leicht oder stark übergewichtig. Während ein paar Kilo zu viel eher ein kosmetisches Problem sind, ist starkes Übergewicht mitunter lebensqualitätseinschränkend und in letzter Konsequenz lebensbedrohend. Nur eine dauerhafte Reduktion des Gewichts führt zu Gesundheit und Unbeschwertheit.

In der Vergangenheit sind unzählige Diätkonzepte entwickelt worden; nicht nur die Buchhandlungen sind voll von Ratgebern, auch kommt kaum eine Frauenzeitschrift ohne Diätvorschläge und -rezepte aus. Was aber ist geeignet, um gesund, dauerhaft und ohne Jo-Jo-Effekt abzunehmen? Eigentlich ist das ganz einfach: Wer dauerhaft mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, nimmt zu. Wer dauerhaft weniger Kalorien aufnimmt, als er verbrennt, nimmt ab. Nun muss der Diätwillige nur noch entweder a.) die Kalorienmenge dem Verbrauch anpassen oder b.) den Kalorienverbrauch der aufgenommenen Menge. Wie, d.h. mit welchem Konzept das am besten gelingt, muss jeder Diätwillige für sich herausfinden.

Diäten

Bevor ein paar Grundregeln für gesundes und dauerhaftes Abnehmen genannt werden, möchten wir vor Diäten warnen. Natürlich verhelfen Diäten zu einer Reduktion des Gewichts. Der Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer. Während einer klassischen Diät schaltet der Körper auf Energiesparmodus um und verbraucht insgesamt weniger Kalorien als ohne Diät. Wird die Diät beendet und zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückgekehrt, so lagert der Körper verstärkt Fettreserven an, um sich vor künftige Zeiten des Mangels zu rüsten. Der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert. Daher gilt: Finger weg von Diäten – Ernährungsumstellung ist das Mittel der Wahl für alle, die gesund und dauerhaft abnehmen möchten.

Gesunde Lebensmittel

Unverzichtbar für jeden, der abnehmen möchte, ist, möglichst viele Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte zu sich zu nehmen und auf Lebensmittel mit hoher Energiedichte zu verzichten. Zu den Lebensmitteln mit geringer Energiedichte zählen Obst, Gemüse, fettarmes Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte. Zu den Lebensmitteln mit hoher Energiedichte zählen Kohlenhydrate, fetthaltiges Fleisch und Milchprodukte. Viele Konzepte empfehlen, Kohlenhydrate gänzlich aus dem Ernährungsplan zu streichen oder zumindest abends auf sie zu verzichten. Wer damit zu Recht kommt – gut. Dummerweise sind aber gerade die Kohlenhydrate die Nahrungsbestandteile, die am ehesten ein Sättigungsgefühl herbeiführen. Außerdem führt ein dauerhafter Entzug von Kohlenhydraten zu Heißhungerattacken, die nicht jeder ohne anschließende Fressattacke meistern kann.

Bewegung

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist Bewegung das A und O. Es müssen dabei keine Marathonläufe absolviert oder täglich ein Fitnessstudio aufgesucht werden. Tägliche Spaziergänge, Treppe statt Fahrstuhl oder wöchentlich 2-3 Stunden ein gezieltes Cardiotraining reichen in der Regel aus. Welche Sportart der Diätwillige wählt, hängt ganz von persönlichen Vorlieben ab – ob walken, joggen, schwimmen oder Fitnessstudio ist egal, solange der Abnehmwillige konsequent und dauerhaft dran bleibt.

Protokoll führen

Besonders hilfreich ist es, täglich aufzuschreiben, was konsumiert wurde. Nur so gelingt ein Überblick über Nahrungsmenge und -zusammensetzung. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die kein Protokoll über ihre Essgewohnheiten führen, regelmäßig zu falschen Einschätzungen darüber kommen, was am Tag gegessen und getrunken wurde.

Realistische Ziele setzen

Nur wer sich Ziele setzt, die erreichbar sind, lässt sich von Rückschlägen nicht so leicht aus der Bahn werfen. Bei der Definition des individuellen Ziels gilt folgende Faustregel: Stark adipöse Menschen können pro Woche zwischen 1000 und 1500 gr abnehmen, leicht Über- oder Normalgewichtige, die nur ein paar Pfund verlieren möchten, können etwa 500 bis 750 gr pro Woche abspecken. Verliert der Diätwillige mehr als das, ist er zu wenig und riskiert den Jo-Jo-Effekt.

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Verschiedene Formen der Massage

massage

Bereits seit dem dritten Jahrtausend v. Chr. ist die Massage eine sehr beliebte Art der Behandlung, die zu Heilzwecken aber auch zur Prävention eingesetzt wird. Dabei wird der Behandelte an bestimmten Körperregionen bzw. am gesamten Körper berührt, wobei die Bewegungen zu einem mechanischen Reiz führen, der an das Bindegewebe, die inneren Organe, die Muskulatur und an das Nervensystem weitergeleitet wird. Die verschiedensten Massageformen unterscheiden sich einerseits in den Handgriffen, andererseits aber auch in den massierten Körperteilen sowie den verwendeten Hilfsmitteln.

Klassische Formen der Massage

In Europa wird eine klassische Massage auch als schwedische Massage bezeichnet, bei der fünf Handgriffe zur Anwendung kommen: das Kneten der Haut, Reiben, Streichen, Vibrieren und Klopfen. Dadurch wird die Muskulatur gelockert und die Durchblutung gefördert. Eine andere klassische Massageform ist die mobilisierende Massage, bei der auch die Wirbelsäule bzw. die Gelenke bewegt werden.

Massageformen aus der traditionellen chinesischen Medizin

Im Rahmen einer Akupressurbehandlung übt der Masseur Druck auf bestimmte Körperpunkte aus. Diese Form der Massage stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und geht von der Vorstellung aus, dass unser Körper von Meridianen (Energiebahnen) durchzogen ist, in denen das Chi (Lebensenergie) fließt. Indem man bestimmte Punkte massiert, kann auch das Chi beeinflusst werden. Sehr bekannt ist auch die Fußreflexzonenmassage, bei der der Masseur sanften Druck auf die Zehen bzw. die Fußsohle ausübt. Bei dieser Behandlungsform geht man davon aus, dass bestimmte Punkte am Fuß über Reflexbahnen mit den Organen verbunden sind, über die eine Massage eine heilende Wirkung ausüben kann.

Weitere Massageformen

Bei der so genannten Thai-Massage wird an den Gliedmaßen gezogen, sodass diese gestreckt bzw. gedehnt werden. Gleichzeitig übt der Masseur mit Händen, Füßen oder Knien starken Druck auf den Körper aus, wodurch die Energielinien beeinflusst und Krankheiten gelindert werden. Eine sehr alte japanische Massageform ist Shiatsu, was soviel wie „Fingerdruck“ bedeutet. Auch hier werden über sanfte Mobilisierungen die Meridiane gezielt behandelt, um eventuelle Blockaden sowie Beschwerden wie Magenprobleme, Rücken- oder Kopfschmerzen und innere Unruhe zu lösen. Eine sehr sanfte und tiefgehende Massage können verschiedene Formen tantrischer Massagen sein, bei denen die Reflexzonen aktiviert und Scham-, Selbstwert- bzw. Schuldblockaden harmonisiert werden. Bei dieser sinnlichen Ganzkörpermassage arbeitet der Masseur mit viel Öl, der Körperpanzer wird abgeschmolzen, wodurch eine sehr tiefe Heilung möglich ist.