Gesundschwitzen in der Sauna

Regelmäßige Saunagänge, die in den Alltag eingebaut werden, tragen nicht nur zur dringend benötigten Erholung bei, sondern stärken auch das Immunsystem. Die kleine Auszeit in der Schwitzkammer ist also nur zu empfehlen – nicht nur in den Wintermonaten, wenn überall Erkältungsbakterien herumschwirren.

Positiver Effekt für den ganzen Körper

Wer häufig sauniert und dabei die wichtigsten Regeln beherzigt, tut viel für seine Gesundheit. Denn durch die hohen Temperaturen wird die Körpertemperatur genauso erhöht wie bei einem Fieber. Alle schädlichen Bakterien werden ausgeschwitzt und der gesamte Körper regeneriert sich. Die körpereigene Abwehr wird somit gestärkt – und Saunagänger werden tatsächlich seltener krank. Sowohl auf den Blutdruck, den Stoffwechsel sowie Herz und Kreislauf sind die langfristigen Auswirkungen des Wechsels zwischen Hitze und Abkühlung sehr positiv. Außerdem wird die Durchblutung angeregt und die gesamte Haut gereinigt. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die damit verbundene Entspannung und das Wohlbefinden bei Temperaturen, die einfach angenehm sind. Besonders im Winter oder wenn es draußen ungemütlich ist, tut ein ausgedehnter Besuch der Sauna sehr gut. Nicht zuletzt das Nichtstun beim Ausruhen auf den Liegen in den Ruheräumen ist der perfekte Ausgleich zum hektischen Alltag.

Kranke müssen die Sauna meiden

Wer bereits erkältet ist oder an einer ansteckenden Erkrankung leidet, sollte die Sauna jedoch nicht aufsuchen. Auch bei chronischen Beschwerden, insbesondere bei Herzkrankheiten, sollte vorher ein Arzt zum Thema befragt werden. Für schwangere Frauen stellt die Sauna normalerweise kein Problem dar, sofern sie eine derartige Hitze bereits vorher gewohnt waren und unter keinen Schwangerschaftskomplikationen leiden. Prinzipiell spricht auch nichts dagegen, dass Kinder mit ihren Eltern in die Sauna mitkommen. Jedoch sollten sie dort nur wenige Minuten verbringen und genau beobachtet werden, um jederzeit ihr Wohlbefinden sicherzustellen.

Auch in der Sauna gibt es Regeln

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Ein Saunabesuch kann das Wohlbefinden merklich steigern – © Robert Kneschke – Fotolia.com

 

Sauna-Regeln sind nicht nur wichtig für das dortige Miteinander, sondern auch für die Gesundheit. Nur wer richtig sauniert, schadet sich damit nicht eher. So sollte immer auf das eigene Gefühl geachtet werden, das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Wer sich bereits nach wenigen Minuten bei 90 Grad Celsius nicht gut oder gar schwindelig fühlt, sollte die Kammer besser sofort verlassen. Badeschuhe und ausreichend große Handtücher sollten beim Saunabesuch generell nie vergessen werden, denn die Haut darf die Holzliegeflächen nicht berühren. Duschen vor dem Betreten der Hitzekammer ist außerdem obligatorisch und wichtig für die Hygiene. Wer als Anfänger die ersten Male eine Sauna aufsucht, fängt am besten bei den niedrigsten Temperaturen an. Es sollte keinesfalls versucht werden irgendwelche Rekorde aufzustellen – denn das persönliche Wohlbefinden steht immer an erster Stelle.
Ein Saunagang kann bei erfahrenen Saunierern bis zu 15 Minuten dauern. Zwischen den Gängen, die ja nach Bedarf wiederholt werden, wird der Körper erst einmal möglichst kalt abgeduscht (auch frische Luft tut gut) und danach ausreichend entspannt. Dafür stehen entsprechende Ruheräume und Liegen bereit.
In allen Bereichen der Sauna sollte sich möglichst ruhig und respektvoll verhalten werden, da die meisten Menschen dort hingehen, um zu entspannen. Nur so sind positive Resultate und ein Auftanken für Körper und Seele garantiert. Vergessen werden sollte außerdem nicht, vor der Sauna – und hinterher – viel zu trinken, um dem Körper die ausgeschwitzte Flüssigkeit wieder zuzuführen.

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