Die fernöstliche Chakrenlehre

Die Lehre von den Chakren ist jahrtausendealt und stammt aus Indien. Ähnliche Erkenntnisse, wie sie die Chakra-Lehre vermittelt, lassen sich auch in vielen anderen Kulturen finden. Damit lässt sich die Existenz dieser Energiewirbel kaum anzweifeln.

Woher kommt der Begriff Chakra?

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Kreis oder Rad und bezeichnet die wirbelnden, runden Energiezentren, welche jeder Mensch besitzt. Seher beschreiben diese als kleine Sonnen oder Blüten, weshalb sie oft als Lotusblüten dargestellt werden.

Die Hauptchakren und deren Aufgabe

Es werden sieben Hauptchakren unterschieden, welche sich vom Steißbein bis zur Schädeldecke und entlang der Wirbelsäule befinden. Jedes hat einen bestimmten seelischen und körperlichen Wirkungsbereich.

Das Wurzelchakra, auch Basis-Chakra genannt, steht für Lebensenergie, Naturverbundenheit und Ausdauer. Ist es blockiert, können Triebhaftigkeit und Selbstsucht die Folgen sein.

Das Sakralchakra schenkt Lebensfreude, Kreativität und Vitalität, führt bei Störungen jedoch zu Zwanghaftigkeit und Schuldgefühlen.

Das Nabel-Chakra, auch als Solarplexus bekannt, steht für Emotionen. Fließen hier die Energien frei, sorgen sie für Spontanität und Sensibilität. Bei einer Blockade entstehen Eifersucht und Selbstmitleid.

Ein offenes Herzchakra ist die Grundlage für Liebe, Menschlichkeit und Mitgefühl. Bei einer Störung kommt es zu ausgeprägter Verbitterung, Eigenliebe und Überheblichkeit.

Ein harmonisches Kehlkopf-Chakra wirkt sich positiv auf Kreativität, Kommunikation, Musikalität und Unterscheidungskraft aus. Ist diese Harmonie gestört, treten Intoleranz und Geltungsdrang auf.

Das Stirn-Chakra wird auch als Drittes Auge bezeichnet. Es verhilft zu Intuition, Selbstbewusstsein und heilender Energie. Eine Blockade führt zu Machtstreben, fehlendem Verantwortungsbewusstsein und Selbstüberschätzung.

Fließt die Energie im Kronen-Chakra, verleiht dieses spirituelle Kräfte und hilft bei dem Blick nach innen. Bei Störungen treten Desinteresse, Aberglaube und Illusionen auf.

Was die Lebensenergie zum Fließen bringt

Wenn die Lebensenergie blockiert ist, werden die Chakren unterversorgt, was negative Auswirkungen hat. Es gibt verschiedene Methoden, welche die Energie wieder frei strömen lassen. Da jedem Chakra eine bestimmte Farbe zugeordnet wird, ist eine Farbtherapie sehr erfolgversprechend. Diese kann mit Aromatherapie, Heilsteinen, Mandras und Bachblüten unterstützt werden. Für die jeweiligen Chakren sind spezielle Yoga-Programme entwickelt worden. Chakra-Yoga erfordert keine sportlichen Leistungen, sondern wird ganz entspannt geübt. Das Lesen der Chakren kann von jedem erlernt werden.

Verschiedene Energiearbeiten, von denen Reiki wohl die bekannteste ist, unterstützen die Chakra-Harmonisierung.

Wie zeigt sich es sich, ob ein Chakra gestört ist?

Wer sich mit Energiearbeit befasst, wird rasch bemerken, wenn eine Blockade vorliegt. Eine Selbstbehandlung ist mit entsprechenden Kenntnissen durchaus möglich. Bei schwerwiegenderen Beschwerden oder ungenügenden Erfahrungen empfiehlt es sich, einen Therapeuten aufzusuchen. Dieser wird nach einem Vorgespräch mit den Händen oder einem Pendel feststellen, welche Chakras frei wirbeln und wo Störungen vorliegen. Sehr sensitive Menschen sehen Chakras als trichterförmige Energiewirbel.

Bei der Chakra-Harmonisierung gibt es keine negativen Nebenwirkungen. Sie kann jedoch sehr viel Positives bewirken und viel neue Lebensenergie und Lebensfreude schenken.

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