Wellness

Da man dem Begriff „Wellness“ mit zunehmender Häufigkeit in aktuellen Journalen und in diversen Zeitschriften begegnet, kann sich der Eindruck aufdrängen, es handle sich hierbei um eine terminologische Schöpfung der jüngsten Zeit. Dies ist jedoch mitnichten zutreffend, denn Wellness kann auf eine bereits mehrere Jahrhunderte umfassende Geschichte zurückblicken und ist somit keinesfalls von findigen Marketingexperten erst unlängst ausgetüftelt worden.

Die erste gesicherte Erwähnung des Wortes Wellness datiert aus dem 17. Jahrhundert, in dem A. Johnson (seines Zeichens „Sir“) es als „wealnesse“ in einer Monographie erwähnt hatte. Hierunter wurde im Wörterbuch für Oxford English „gute Gesundheit“ verstanden, ein Begriff, der im Kern bereits recht gut veranschaulicht, worum es geht. Gesundheit ist nach diesem Verständnis eben nicht nur ein Zustand der Abwesenheit von Krankheit, wiewohl aus der Sicht eines schwer erkrankten Menschen dies bereits einen Traum darstellt; vielmehr wird „Gesundheit“ in einem weiteren, umfassenderen Sinn verstanden, der durchaus punktuellen Abstufungen zugänglich ist.

Mehr und mehr Raum in der öffentlichen und auch wissenschaftlichen Diskussion hat „Wellness“ ab dem Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingenommen, wobei das Interesse an Wellness zunächst primär in den Vereinigten Staaten aufkeimte. Verschiedene US-amerikanische Ärzte und Medziner, unter ihnen etwa Kenneth Cooper und Halbert Dunn, vertraten die Auffassung, dass in Wellness mehrere Begriffe miteinander verschmolzen worden sind, namentlich derjenige des „Well-being“ und diejenigen der „Fitness“, aber auch der „Happiness“. Damit ist bereits angedeutet, dass eine Wellness-Behandlung auf mehr als auf das körperliche Wohlergehen abzielt; vielmehr soll ein Gefühl des Glückes bzw. der Zufriedenheit („happiness“) auch durch Freude, Spaß und mentale Entspannung erreicht werden.

Mittlerweile ist Wellness auch in vielen Bereichen des täglichen Lebens handfest zu sehen und zu nutzen. Viele Hotels stellen z.B. in bestimmten Bereichen ihres Etablissements „Wellness-Ecken“ zur Verfügung, in denen die Gäste sich z.B. massieren lassen oder Bäder nehmen können. Dieser zusätzliche Service findet bei den Gästen natürlich einen großen Anklang, trägt es doch zu einem wesentlich entspannteren Aufenthalt bei. Sollte für die Massage keine Fachkraft zur Verfügung stehen, bietet sich als ausgezeichnete Alternative auch ein Massagesessel an, der einem diesen wohltuenden Dienst erweist. Ein guter Massagesessel zeichnet sich hierbei dadurch aus, dass er sich flexibel auf die Größe und die sonstigen physischen Beschaffenheiten des Benutzers in unkomplizierter Weise passend einstellen lässt. Per Knopfdruck wird dann schließlich die Behandlung eingeleitet, der sich der Benutzer im Sessel nur noch hinzugeben braucht. Selbstverständlich ist, dass verschiedene Grade der Massage zur Verfügung stehen und somit auch kräftige, in die Tiefe gehende und punktuell womöglich sogar leicht druckvoll-schmerzhafte Massagen durchgeführt werden können.

Noch eine Stufe weiter gehen Massagebetten, die gleichfalls Wellness auch für die heimischen vier Wände erlauben. Bei regelmäßiger Nutzung amortisiert sich auch der Anschaffungspreis im Vergleich zu Wellness-Massagen durch einen professionell ausgebildeten Masseur recht zeitnah. Je nach Wunsch können einzelne Körperteile massiert werden oder aber eine Wellness-Behandlung favorisiert werden, bei welcher der ganze Körper von der Stirn bis zu den Fersen einbezogen wird. Optional lässt sich Wärme hinzuschalten, so dass neben den Massageeffekt noch die durchblutungsanregende und entspannende Wirkung erhöhter Temperaturen gesellt, die sich gegenseitig verstärken. Als Oberfläche für Massagebetten fungiert meistens Kunstleder, weil dies auch gegenüber fettigen Ölen resistent und robust ist, die als zusätzlicher Wellness-Faktor in die Behandlung eingebaut werden können.

Miri

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Moin. Ich möchte Dich über Gesundheitsprävention informieren.

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