Allergie und Lunge

allergie birkenbaum

Allergien betreffen häufig die Atmung und wirken sich negativ auf diese aus. Es kann durch allergische Reaktionen zu Atembeschwerden oder schlimmstenfalls sogar zum Atemstillstand kommen. Häufiger werden jedoch die Schleimhäute gereizt und das Atmungssystem des Menschen wird auf diese Weise in Mitleidenschaft gezogen. Die Lunge, welches das zentrales Organ der menschlichen Atmung darstellt, ist von Allergien daher mitbetroffen; doch sie kann gestärkt werden, um ihnen und auch vielen anderen Erkrankungen aus dem Weg zu gehen und das Leben deutlich angenehmer zu machen.

Was sind Allergien?

pollenallergie

Allergien zählen heute zu den großen Volkskrankheiten

Unter einer Allergie versteht man eine überschießende, unangemessene Reaktion des Immunsystems auf eindringende Reize. Allergisch sein kann man gegen sehr viele Substanzen: Häufig sind Pollen- oder Tierhaarallergien. Wenn der Körper mit der Substanz in Berührung kommt, sollte das Immunsystem (hier finden Sie den Aufbau des Immunsystems) diese als unschädlich erkennen und wird keinen Alarm schlagen. Beim Allergiker sieht das anders aus und das Immunsystem erkennt darin eine Bedrohung. Es beginnt, wie bei einer Infektionskrankheit zu reagieren und den Eindringling abzutöten, was sich in den Symptomen der Allergie äußert. Erscheinungen treten dort auf, wo der Körper mit dem Allergen in Berührung gekommen ist – besonders häufig sind also Atemwege und Lunge davon betroffen, da die meisten Substanzen eingeatmet werden. Häufig spricht man auch von der Volkskrankheit Allergie, was bei der Häufung allergischer Reaktionen nicht verwundert.

Die Lunge – Zentrum der Atmung

Die Lunge ist der zentrale Punkt des menschlichen Atmungssystems. Dorthin gelangt die sauerstoffreiche Luft, die wir durch die Bewegungen von Zwerchfell und Rippenmuskulatur einatmen. Die Kombination dieser beiden Muskelgruppen ermöglicht es der Lunge, Luft entweder einzusaugen oder auszupressen. Sie gelangt in der Lunge in sehr kleine, feine Blutgefäße, in denen sauerstoffarmes Blut nach seiner Umrundung des ganzen Körpers wieder mit Sauerstoff angereichert wird. Es gerät von dort aus wieder in den Kreislauf und wird vom Herz durch den Körper gepumpt, wo es den Sauerstoff wieder abgibt. Die Lunge ist gleichzeitig anfällig für Erkrankungen, die sich aus schädlichen Bestandteilen der Atemluft entwickeln können. Besonders gefährlich ist Zigarettenrauch. Beim Allergiker sind natürlich auch die Stoffe und Substanzen ein Risiko, auf die das Immunsystem allergisch reagiert. Werden sie eingeatmet, wird die Lunge in Mitleidenschaft gezogen.

Was tun bei Allergien?

lunge

Die Lunge stellt das Zentrum unserer Atmung dar und ist für uns Lebenswichtig

Allergien sind nie angenehm und können selbst medikamentös nicht vollständig abgestellt werden. Jeder Allergiker ist ein Einzelfall, der unterschiedlich gut auf die zur Verfügung stehenden Medikamente reagiert. Er ist daher selbst in der Verantwortung, auf sein Wohlbefinden zu achten und Schritte zu unternehmen, um die Folgen seiner Allergie einzudämmen. Am besten meidet man natürlich den Kontakt zum Allergen. Bei einer Tierhaarallergie ist das leicht umsetzbar und man kann so lange symptomfrei bleiben, wie man sich von Tieren fernhält. Schwieriger wird es bei einer Pollenallergie; die meisten Allergiker sind in der Pollenflugzeit fast immer krank, trotz Behandlung. Wird die Lunge und die Atmung in Mitleidenschaft gezogen, ist es wichtig, sich in der schlimmsten Zeit der Allergie zu schonen und beispielsweise nur so viel Sport zu treiben, wie man körperlich bewältigen kann. Die Lunge ist wichtig für die körperliche Leistungsfähigkeit, denn ohne ausreichend Sauerstoff wird nichts mehr funktionieren. Das wirkt sich langfristig natürlich auch auf die geistigen Leistungen aus. Insbesondere, wenn die Lunge und die Atemwege verschleimt und entzündet sind, ist Schonung angesagt. Die Allergie wird zwar erst dann weniger Symptome auslösen, wenn der Kontakt mit dem Allergen beendet werden kann, doch in dieser Zeit geht es vielen Allergikern durch die Krankheitserscheinungen bedingt sehr schlecht und sie müssen sich gerade körperlich zurücknehmen.

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